Die
Eier werden getrennt, das Eiklar
zu Schnee geschlagen. Eidotter,
Zucker, Öl, Wasser, Salz und
Zitronenschale werden schaumig gerührt.
Den Schnee mit der Dotter-Zucker-Öl-Wassermasse
vermengen, zum Schluss Mehl, Backpulver
und Rosinen dazu geben. Den Teig
in eine mit Butter ausgestrichene
und mit Mehl bestäubte Guglhupfform
geben und im Backrohr bei 150°
C ca. 1 Stunde backen.
Der
Gugelhupf ist fertig, wenn nach
dem Einstich mit einer Stricknadel
kein Teig an der Nadel klebt.
Der
Hase Weißohr mengt zu diesem
Teig noch einige geriebene Karotten
hinzu. So entsteht der Karottenguglhupf.
Und Balousi, Kasperls afrikanische
Freundin, mischt zur halben Teigmasse
Kakao und vermengt abwechselnd hellen
und dunklen Teig. So entsteht der
Marmorgugelhupf. |
Bereits
die Indianer in Südamerika,
die Mayas und Azteken, kannten Kakao.
Sie nannten ihn Xocolatl. Um 600
n. Chr. wurden in Yucatan die ersten
Plantagen gepflanzt. Die Azteken
verwendeten die Kakaobohne sogar
als Zahlungsmittel.
Nach der spanischen Eroberung Südamerikas
zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden
die Kakaobohne und das Kakaogetränk
auch in Europa bekannt. Die Bohnen
wurden per Schiff nach Spanien gebracht.
Der Kakao setzte sich von dort aus
als Heißgetränk durch
und wurde fortan auch Schokolade
genannt. Könige scheuten keine
Kosten um die begehrten Kakaobohnen
zu kaufen.
Die
Herstellung des Kakaopulvers, wie
wir es kennen, ist ein sehr aufwendiges
Verfahren. Nach der Ernte werden
die Kakaobohnen in der Sonne getrocknet.
Nach etwa einer Woche nehmen sie
gelbliche oder violette Farbe an.
Dann werden sie in Säcke ver-packt
und mit Schiffen in alle Welt gebracht.
In den Schokoladefabriken der Kakaohersteller
werden die trockenen Bohnen geröstet
und die Schalen entfernt. Dann wandern
sie ins Brechwerk. Dort werden sie
immer feiner gemahlen bis eine zähe
Masse übrigbleibt. Durch hydraulische
Pressen wird dieser Masse Kakaobutter
entzogen. Der zurückbleibende
sogenannte Kuchen enthält nur
mehr ca. 20% Kakaofett. Nach erneutem
Zermahlen in feinen Mühlen
entsteht nun die sogenannte Kakaomasse,
als Basis für unseren Kakao. |