Das aktuelle Kasperlabenteuer im Grazer Orpheum
Orpheumgasse 8

Guglhupf-Rezept
Oma verwendet folgende Zutaten
- 5 Eier
- 25 dag Mehl
- 1/2 Packerl Backpulver
- 20 dag Zucker
- 10 dag Milch
- 10 dag Öl
- 1 Prise Salz, etwas geriebene Zitronenschale und eine Handvoll Rosinen
 

Die Eier werden getrennt, das Eiklar zu Schnee geschlagen. Eidotter, Zucker, Öl, Wasser, Salz und Zitronenschale werden schaumig gerührt.
Den Schnee mit der Dotter-Zucker-Öl-Wassermasse vermengen, zum Schluss Mehl, Backpulver und Rosinen dazu geben. Den Teig in eine mit Butter ausgestrichene und mit Mehl bestäubte Guglhupfform geben und im Backrohr bei 150° C ca. 1 Stunde backen.

Der Gugelhupf ist fertig, wenn nach dem Einstich mit einer Stricknadel kein Teig an der Nadel klebt.

Der Hase Weißohr mengt zu diesem Teig noch einige geriebene Karotten hinzu. So entsteht der Karottenguglhupf. Und Balousi, Kasperls afrikanische Freundin, mischt zur halben Teigmasse Kakao und vermengt abwechselnd hellen und dunklen Teig. So entsteht der Marmorgugelhupf.

 
Woher kommt der Kakao?

Bereits die Indianer in Südamerika, die Mayas und Azteken, kannten Kakao.
Sie nannten ihn Xocolatl. Um 600 n. Chr. wurden in Yucatan die ersten Plantagen gepflanzt. Die Azteken verwendeten die Kakaobohne sogar als Zahlungsmittel.
Nach der spanischen Eroberung Südamerikas zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden die Kakaobohne und das Kakaogetränk auch in Europa bekannt. Die Bohnen wurden per Schiff nach Spanien gebracht. Der Kakao setzte sich von dort aus als Heißgetränk durch und wurde fortan auch Schokolade genannt. Könige scheuten keine Kosten um die begehrten Kakaobohnen zu kaufen.

Die Herstellung des Kakaopulvers, wie wir es kennen, ist ein sehr aufwendiges Verfahren. Nach der Ernte werden die Kakaobohnen in der Sonne getrocknet. Nach etwa einer Woche nehmen sie gelbliche oder violette Farbe an. Dann werden sie in Säcke ver-packt und mit Schiffen in alle Welt gebracht.
In den Schokoladefabriken der Kakaohersteller werden die trockenen Bohnen geröstet und die Schalen entfernt. Dann wandern sie ins Brechwerk. Dort werden sie immer feiner gemahlen bis eine zähe Masse übrigbleibt. Durch hydraulische Pressen wird dieser Masse Kakaobutter entzogen. Der zurückbleibende sogenannte Kuchen enthält nur mehr ca. 20% Kakaofett. Nach erneutem Zermahlen in feinen Mühlen entsteht nun die sogenannte Kakaomasse, als Basis für unseren Kakao.

So hat der Kasperl den Kakao am liebsten
Zucker und Kakaopulver mit etwas Milch verrühren. Diese zähflüssige Masse in heiße Milch mischen und gut umrühren. Mit einem Mixer schaumig schlagen und gleich servieren.